Großbritannien beendet nach fünf Jahren das Verbot von Exchange-Traded Notes (ETNs) auf Kryptowährungen. Ab nächster Woche dürfen Privatanleger wieder handeln, sofern die Produkte an einer von der FCA anerkannten Börse notiert sind.
ETNs unterscheiden sich von ETFs. Sie sind Schuldverschreibungen, die an Krypto-Preise gekoppelt sind, ohne echte Vermögenswerte im Hintergrund. Die FCA betonte, dass ETFs weiterhin verboten bleiben, bis die Regulierung überarbeitet ist.
Große Unternehmen zeigen Interesse. BlackRock prüft die Einführung seines iShares-Bitcoin-Produkts im Vereinigten Königreich. Bitwise-Chef Hunter Horsley freut sich, mehr Anleger in Europa bedienen zu können. Ian Taylor von CryptoUK sieht darin einen Schritt zur Angleichung an internationale Standards.
Dennoch verzögert sich der Start. CoinShares, Bitwise und andere Firmen müssen warten, da die FCA erst Ende September Bewerbungen annahm. Die Prüfungen brauchen Zeit. ETFs bleiben tabu – anders als in den USA, wo Spot-Bitcoin-ETFs seit Anfang 2024 verfügbar sind.
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