Die Europäische Union will die Kontrolle über Kryptomärkte zentralisieren. Die Europäische Wertpapier- und Marktaufsichtsbehörde (ESMA) könnte bald direkt die Aufsicht über Börsen und Dienstleister übernehmen.
Derzeit erteilen nationale Behörden Lizenzen unter MiCA, was zu einem Flickenteppich aus Vorschriften führt. Länder wie Malta und Litauen haben Robinhood, OKX und Crypto.com bereits zugelassen, während andere noch zögern.
ESMA-Chefin Verena Ross betont, dass eine zentrale Aufsicht „einen integrierteren und wettbewerbsfähigeren Markt“ schaffen würde. Die aktuellen Strukturen seien ineffizient, da jedes Land eigene Systeme aufbauen müsse.
MiCA trat im Juni 2024 in Kraft, um die Regeln für digitale Vermögenswerte zu vereinheitlichen. Doch die sogenannte „Passporting“-Regel sorgt für Konflikte. Frankreich denkt über Einschränkungen für ausländisch lizenzierte Krypto-Firmen nach, was den Binnenmarkt gefährden könnte.
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