EU plant Sanktionen gegen rubelgedeckten Stablecoin A7A5

Die Europäische Union will den Druck auf Russlands Kryptomarkt erhöhen – und hat den Stablecoin A7A5 im Visier.

Laut Bloomberg erwägt die EU Sanktionen, die europäischen Bürgern und Unternehmen jede direkte oder indirekte Interaktion mit A7A5 verbieten würden. Der Token, der von russischen Akteuren unterstützt wird, ist der größte nicht-US-Dollar-Stablecoin der Welt.

Auch mehrere Banken in Russland, Belarus und Zentralasien sollen betroffen sein, da sie sanktionierten Gruppen bei Kryptotransaktionen helfen. Nach früheren Maßnahmen, die russischen Nutzern den Zugang zu europäischen Plattformen sperrten, will Brüssel so Schlupflöcher schließen.

Kurz nach diesen Beschränkungen stieg die Marktkapitalisierung von A7A5 um 250 % an – von 140 auf 490 Millionen Dollar. Heute liegt sie bei rund 500 Millionen Dollar.

Bevor die Sanktionen in Kraft treten, müssen alle 27 EU-Staaten zustimmen. Ähnliche Schritte haben bereits die USA und das Vereinigte Königreich unternommen. A7A5 wurde ursprünglich von Ilan Shor und der russischen Promsvyazbank auf den Ethereum- und Tron-Netzwerken gestartet.