GESPA greift durch
Die Schweizer Glücksspielbehörde GESPA hat eine Beschwerde gegen FIFA Collect eingereicht. Laut GESPA arbeitet die NFT-Plattform wie ein nicht lizenzierter Glücksspielanbieter.
GESPA erklärte, dass Belohnungen und Wettbewerbe auf der Plattform Zufallselemente enthalten, was sie rechtlich als Glücksspiel einstuft. Nutzer zahlen also echtes Geld für eine zufällige Chance auf Preise.
NFTs mit Losglück
Die Behörde vergleicht diese Aktionen mit Lotterien oder Sportwetten. In der Schweiz dürfen nur Sporttip und Jouez Sport solche Angebote betreiben.
Rechtliche Unsicherheit bleibt
Der Fall zeigt erneut, dass NFT- und Web3-Projekte in einer rechtlichen Grauzone agieren. FIFA Collect könnte das Paradebeispiel dafür werden, wie schwer es ist, Innovation und Gesetz zu vereinen.
Von Algorand zu Avalanche
FIFA Collect startete 2022 auf Algorand und bot NFT-Tickets für die WM 2026 für 999 USD an. Nun plant FIFA den Wechsel auf Avalanche, wohl auch um regulatorischem Druck zu entgehen.
