Circle, der Herausgeber des Stablecoins USD Coin (USDC), hat sich mit Onafriq, dem größten Zahlungsnetzwerk Afrikas, zusammengeschlossen, um die hohen Kosten für grenzüberschreitende Zahlungen auf dem Kontinent mithilfe von USDC zu senken. Laut einer Pressemitteilung, die mit Cointelegraph geteilt wurde, plant Circle, USDC-Abwicklungen im umfangreichen Netzwerk von Onafriq zu testen, das über 500 Wallets und 200 Millionen Bankkonten in mehr als 40 Ländern verbindet.
Derzeit werden über 80 % der innerafrikanischen Transaktionen über Korrespondenzbanken außerhalb des Kontinents abgewickelt und in Fremdwährungen wie dem US-Dollar oder dem Euro beglichen. Das führt zu jährlichen Gebühren von rund 5 Milliarden US-Dollar.
Dare Okoudjou, Gründer und CEO von Onafriq, erklärte, dass die Integration von USDC darauf abzielt, Finanztransaktionen für Institutionen und Einzelpersonen zu vereinfachen, Kosten zu senken und Vertrauen zu stärken.
Miriam Kiwan, Vizepräsidentin von Circle für den Nahen Osten und Afrika, betonte das Potenzial Afrikas für Innovationen im Bereich digitaler Vermögenswerte, insbesondere bei der Einführung von Stablecoins für grenzüberschreitende Zahlungen. Sie erklärte, dass die Partnerschaft darauf abzielt, den Geldtransfer über Grenzen hinweg zu transformieren und sichere, transparente digitale Zahlungsinfrastrukturen bereitzustellen, die wirtschaftliche Stärkung und Konnektivität fördern.
Diese Zusammenarbeit steht im Einklang mit Circles globaler Strategie zur Förderung der USDC-Nutzung. Am 21. April 2025 startete Circle das Circle Payments Network (CPN), ein Konsortium aus Finanzinstituten, das darauf abzielt, den weltweiten Geldfluss und die Abwicklung mithilfe von Stablecoins zu optimieren. Zum Netzwerk gehören über 20 Partner, darunter World Remit, Yellow Card und Fireblocks, mit beratender Unterstützung von Großbanken wie Standard Chartered und Deutsche Bank.
