US-Finanzminister unterstützt Kryptogesetzgebung trotz politischer Spannungen

Während einer Anhörung am 7. Mai vor dem Finanzausschuss des Repräsentantenhauses sprach sich US-Finanzminister Scott Bessent für zwei wichtige kryptobezogene Gesetzesvorlagen aus: ein Marktstrukturgesetz und das GENIUS-Stablecoin-Gesetz. Bessent betonte die Bedeutung, die USA als „führendes Ziel für digitale Vermögenswerte“ zu etablieren, und hob hervor, dass robuste Marktstrukturen und Stablecoin-Gesetze entscheidend dafür seien.

Diese Aussagen stimmen mit der pro-krypto Haltung von Präsident Donald Trump überein, der die USA zur „Kryptohauptstadt der Welt“ machen will. Über das GENIUS-Stablecoin-Gesetz soll am 8. Mai im Senat abgestimmt werden, während das Marktstrukturgesetz am 6. Mai von republikanischen Abgeordneten eingebracht wurde.

Der Gesetzgebungsprozess sieht sich jedoch politischen Hürden gegenüber. Am 6. Mai führte Abgeordnete Maxine Waters während einer Anhörung zum Marktstrukturgesetz einen Auszug an und äußerte Bedenken über die „Krypto-Korruption Trumps“. Außerdem sprachen sich neun demokratische Senatoren gegen die aktuelle Fassung des GENIUS-Gesetzes aus und forderten strengere Maßnahmen gegen Geldwäsche und ausländischen Einfluss.

Trotz dieser Herausforderungen könnte die republikanische Mehrheit in beiden Kammern die Gesetzgebung vorantreiben. Das Ergebnis wird die regulatorische Landschaft für digitale Vermögenswerte in den USA maßgeblich beeinflussen.