BlackRock geht tiefer in den Krypto-Markt
Der weltweit größte Vermögensverwalter, BlackRock, hat einen weiteren großen Schritt im Bereich Krypto gemacht. Sie haben offiziell eine Partnerschaft mit Anchorage Digital, einer von der US-Bundesregierung lizenzierten Krypto-Bank, geschlossen, um die Aufbewahrungsdienste für ihren wachsenden Bestand an digitalen Vermögenswerten zu übernehmen.
Dabei geht es nicht nur darum, Bitcoin und Ether in einem Tresor zu lagern. Anchorage wird BlackRock auch Staking- und Abwicklungsdienste anbieten – fancy Begriffe, die dafür sorgen, dass BlackRocks Krypto sicher bleibt und gleichzeitig für sie arbeitet.
Warum Anchorage Digital?
Anchorage ist keine gewöhnliche Krypto-Firma. Sie ist die einzige federführend regulierte Krypto-Bank in den USA, was sie zu einem perfekten Partner für einen Riesen wie BlackRock macht.
Außerdem unterstützt Anchorage bereits BlackRocks 2 Milliarden Dollar teuren tokenisierten Fonds namens BUIDL. Dieser Fonds investiert in reale Vermögenswerte wie US-Staatsanleihen – aber in vollständig tokenisierter Form. Ja, sogar Staatsanleihen bekommen ein Krypto-Upgrade.
BlackRocks gigantische Krypto-Bestände
BlackRocks Krypto-Portefeuille ist beeindruckend. Laut Daten von Arkham Intelligence hält das Unternehmen etwa 45,3 Milliarden Dollar in Bitcoin und 1,7 Milliarden Dollar in Ether. Das ist mehr als das BIP mancher Länder.
Interessanterweise nutzt BlackRock immer noch Coinbase für die Aufbewahrung von Bitcoin im iShares Bitcoin Trust ETF. Doch diese neue Partnerschaft mit Anchorage zeigt, dass der Vermögensverwalter seine Aufbewahrungsstrategie diversifiziert, während er seine Krypto-Präsenz ausweitet.
Die Nachfrage nach Krypto wächst weiter
Dieser Schritt kommt zu einer Zeit, in der die Nachfrage nach Krypto sowohl von Einzel- als auch von institutionellen Investoren weiterhin steigt. Allein Bitcoin ETFs haben seit Anfang 2024 36 Milliarden Dollar an Zuflüssen verzeichnet, wobei BlackRocks Produkte die Führung übernehmen.
Und während die Krypto-Märkte weiterhin volatil sind, ziehen große Akteure wie BlackRock nicht den Handbremsen. Tatsächlich zeigen Partnerschaften wie diese, dass sie erst am Anfang stehen.
