OKX-CEO Star Xu hat öffentlich auf die Anschuldigungen des Tron-Gründers Justin Sun reagiert, der behauptet hatte, die Börse habe nicht auf eine Anfrage der Strafverfolgungsbehörden reagiert, gestohlene Gelder nach einem kürzlichen Hack des offiziellen X-Kontos (ehemals Twitter) von Tron einzufrieren. Xu erklärte, dass OKX keine solche Anfrage über seine offiziellen Kanäle, einschließlich des Spam-Ordners, erhalten habe. Er betonte, dass die Compliance-Richtlinien der Börse eine formelle Kommunikation der Strafverfolgungsbehörden erforderten, um Maßnahmen einzuleiten, und dass persönliche Social-Media-Beiträge nicht ausreichen. Xu forderte Sun außerdem auf, Beweise für die angebliche Anfrage vorzulegen.
Der Vorfall beleuchtet anhaltende Bedenken hinsichtlich Sicherheitsverletzungen im Zusammenhang mit hochkarätigen Krypto-Konten auf sozialen Medien. Tron hatte zuvor seine Community über den Hack informiert und die Nutzer aufgefordert, alle Direktnachrichten von seinem kompromittierten Konto zu löschen. Trotz des Hacks bleibt OKX dabei, dass es nicht formell von den zuständigen Behörden zu diesem Thema kontaktiert wurde.
