Investoren von Bitcoin SV (BSV) versuchen, eine riesige 9 Milliarden-Dollar-Klage gegen Binance wiederzubeleben.
Sie behaupten, Binances Entscheidung von 2019, BSV zu delisten, habe die langfristigen Aussichten des Altcoins zerstört. Nach der Abweisung im Juli 2024 vor britischen Gerichten wollen ihre Anwälte nun das Urteil anfechten.
Sie argumentieren, das Delisting habe das Vertrauen der Anleger erschüttert, den Preis gedrückt und den Zugang zu den Mainstream-Kryptomärkten blockiert.
BSV ist im Kern ein Fork von Bitcoin Cash, das selbst ein Fork von Bitcoin ist. Aber BSV konnte sich nie durchsetzen – Delistings, 51 %-Angriffe und geringe Adoption haben es gebremst. Es wird derzeit bei etwa 42 $ gehandelt.
Binance entfernte BSV wegen Craig Wright, seinem Gründer, der weiterhin behauptete, er sei Satoshi Nakamoto. Das gefiel dem ehemaligen Binance-CEO CZ gar nicht, der öffentlich mit Delisting drohte, falls Wright nicht aufhören würde.
Investoren fordern nun bis zu 10 Milliarden Pfund (~13 Milliarden $) Schadenersatz. Ironischerweise sprang BSV um 15 % nach den Klagenachrichten – bleibt aber im langfristigen Abwärtstrend.
