Coinbase hätte beinahe Michael Saylors Bitcoin-Strategie übernommen — Darum geschah es nicht

Die Führungskräfte von Coinbase erwogen wiederholt, wie Michael Saylors MicroStrategy voll auf Bitcoin zu setzen, zogen sich jedoch zurück, aus Angst, ihr Börsengeschäft zu gefährden. CEO Brian Armstrong enthüllte die internen Debatten in einem Bloomberg-Interview und gab zu, dass die Zuweisung von 80 % ihrer Bilanz zu Bitcoin zeitweise verlockend schien.

Der Krypto-Gigant fürchtete, ein solch kühner Schritt könnte die Liquiditätsreserven erschöpfen und Konflikte mit Kunden schaffen. CFO Alesia Haas betonte, Coinbase wolle nicht als Konkurrent dastehen, der auf bestimmte Kryptowährungen setzt. Trotz der Zurückhaltung hält das Unternehmen noch immer 9.480 BTC (988 Millionen Dollar) und ist damit der neuntgrößte institutionelle Bitcoin-Besitzer.