BlackRock warnt vor Quantencomputing als Risiko für Bitcoin-ETFs

BlackRock hat die Alarmglocke geläutet—und sie wird von Quantenmechanik angetrieben.

In einer Einreichung vom 9. Mai aktualisierte der Asset-Riese die Offenlegung seines iShares Bitcoin ETF (IBIT), um eine neue Bedrohung aufzuführen: Quantencomputing. Das Dokument warnt, dass zukünftige Fortschritte in dieser aufkommenden Technologie die kryptografischen Algorithmen, die Bitcoin und andere digitale Assets sichern, knacken könnten.

„Sollte das Quantencomputing voranschreiten, könnte es die kryptografischen Algorithmen untergraben, die von Bitcoin verwendet werden“, heißt es in der Einreichung.

Dies ist das erste Mal, dass BlackRock Quantencomputing ausdrücklich als Risiko für seinen führenden Bitcoin-ETF nennt, der nun 64 Milliarden US-Dollar an Nettovermögen hält—und damit der größte Spot-Bitcoin-ETF auf dem Markt ist.

Warum das wichtig ist:
Quantencomputer könnten theoretisch private Schlüssel knacken und Bitcoin-Wallets angreifbar machen.
Fiele dies ein, würde das grundlegende Sicherheitsmodell der Blockchain zusammenbrechen.
Das könnte zu Massenplünderungen, Vertrauensverlust und einem totalen Umbruch der Krypto-Welt führen.

Aber keine Panik…
Experten wie James Seyffart von Bloomberg betonen, dass dies nur eine übliche Risikodokumentation ist. Unternehmen müssen alle möglichen Risiken erwähnen—egal wie unwahrscheinlich—um compliant zu bleiben.

Unterdessen boomt das Geschäft mit Bitcoin-ETFs. Am 8. Mai verzeichneten sie einen neuen Meilenstein: über 41 Milliarden US-Dollar Nettomittelzuflüsse.

„Der kumulierte Nettomittelzufluss ist die Kennzahl Nummer 1, die man beobachten muss“, sagte Eric Balchunas von Bloomberg. „Sehr schwer zu steigern, reine Wahrheit.“

Dennoch ist die Quantengefahr keine reine Sci-Fi. Im Februar sagte Tethers CEO Paolo Ardoino voraus, dass Quantendurchbrüche eines Tages verlorene Bitcoin-Wallets knacken könnten—möglicherweise auch Satōshis.

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