UK-Gericht weist 11,9 Milliarden Dollar Bitcoin SV-Klage gegen Binance ab

Das Berufungsgericht in Großbritannien wies eine Klage von Bitcoin SV-Investoren gegen Binance und andere Krypto-Börsen ab. Die Investoren forderten 11,9 Milliarden Dollar Schadenersatz wegen der Delistung von BSV im Jahr 2019.

Das Gericht stellte fest, dass Investoren ihre Verluste durch Verkauf oder Umschichtung in andere Kryptowährungen hätten begrenzen können. Die Theorie, dass Investoren große zukünftige Gewinne verpasst hätten, wurde abgelehnt, da BSV nicht einzigartig ist und Alternativen wie Bitcoin und Bitcoin Cash existieren.

Richter Sir Geoffrey Vos erklärte, Investoren hätten die Pflicht, Verluste zu mindern. Sie können keine vermeidbaren Schäden geltend machen. Das Argument des “Verlusts einer Chance” wurde zurückgewiesen, da Krypto-Preise von Natur aus volatil sind.

Auch wenn einige Investoren das Delisting nicht kannten, dürfen sie nicht mehr als den Wert ihrer Bestände vor der Delistung plus klar belegte Verluste geltend machen.

Parallel dazu wehrt sich Binance gegen eine weitere Klage über 1,76 Milliarden Dollar der FTX-Erbschaft. Binance argumentiert, dass FTXs Zusammenbruch auf interne Betrugsfälle zurückzuführen sei, nicht auf Marktmanipulation.