Ein Krypto-Investor aus Manhattan soll einen Italiener entführt und gefoltert haben, um dessen Bitcoin-Passwort zu bekommen.
John Woeltz wurde am Freitag verhaftet und am Samstag vor Gericht gestellt. Er soll einen 28-jährigen Italiener in einem Luxushaus in Soho gefangen gehalten haben.
Das Opfer kam am 6. Mai in die USA. Laut Polizei raubten Woeltz und ein Komplize seinen Pass und seine Geräte und forderten Zugang zum Wallet.
Als das Opfer sich weigerte, wurde es schlimm: Schläge, Elektroschocks, eine Waffe, sogar aus dem Fenster gehalten.
Der Mann sagte auch, Woeltz habe ihm mit einer Säge ins Bein geschnitten und ihn zum Crackrauchen gezwungen. Seine Familie wurde bedroht.
Fotos im Haus stützen seine Aussagen. Am Freitag konnte er fliehen und rief die Polizei.
Woeltz wird nun wegen vier Verbrechen angeklagt, darunter Entführung. Er plädierte auf nicht schuldig und sitzt ohne Kaution in Haft. Gerichtstermin: 28. Mai.
Eine 24-jährige Frau wurde ebenfalls festgenommen, aber nicht angeklagt. Ihre Rolle bleibt unklar.
Ob Krypto gestohlen wurde oder wie die beiden Männer sich kannten, ist unklar.
🛡️ Wegen solcher Vorfälle engagieren viele Krypto-Investoren Bodyguards. Vor allem in Frankreich ist die Sorge groß.
Im Januar wurde der Ledger-Mitgründer David Balland entführt und später befreit. Auch andere Fälle häufen sich.
