Panama-Stadt: Schnellere Kanaldurchfahrt gegen Bitcoin

Der Bürgermeister von Panama-Stadt hat eine neue Idee: Wer mit Bitcoin zahlt, darf schneller durch den Panamakanal.

Mayer Mizrachi stellte den Vorschlag auf der Bitcoin-2025-Konferenz in Las Vegas vor. Wer mit Bitcoin bezahlt, soll die Warteschlange überspringen können.

„Bitcoin zahlen, schneller durchkommen“, sagte Mizrachi.
Auf dem Panel waren auch Max Keiser und Stacy Herbert aus El Salvador. Mike Peterson von Bitcoin Beach moderierte.

Der Kanal, Bitcoin und die Zukunft
Der Panamakanal verbindet Atlantik und Pazifik. Er erspart Schiffen den langen Weg um Südamerika. Rund 5 % des Welthandels laufen durch den Kanal.

Zwischen Oktober 2023 und September 2024 nutzten fast 10.000 Schiffe den Kanal. Sie transportierten über 423 Millionen Tonnen. Panama verdiente damit rund 5 Milliarden Dollar.

Bitcoin-Zahlungen könnten laut Mizrachi Prozesse beschleunigen und modernisieren.

Politik, Krypto und ein bisschen Trump
Bitcoin am Kanal ist nur ein Teil von Mizrachis Plan.

Er will auch eine Bitcoin-Reserve für Panama-Stadt einführen – und meint, er braucht dazu keine Zustimmung der Regierung.

Er forderte die Regierung auf, sich nicht in Krypto einzumischen.

„Nicht anfassen. Einfach laufen lassen. Dann entscheiden“, sagte er.

2024 hatte Donald Trump erklärt, die USA sollten den Kanal zurückfordern – wegen chinesischem Einfluss und unfairer Gebühren.

Panama und der Bitcoin-Boom
Panama-Stadt erlaubt jetzt Krypto-Zahlungen für öffentliche Dienste – etwa Steuern und Bußgelder.

Laut Mizrachi fließen jährlich über 5 Milliarden Dollar in Bitcoin durch Panama. Doch viele nutzen Bitcoin heimlich – aus Angst vor Reaktionen.

Seine Aussagen kamen, als der Staat in Bocas del Toro den Notstand ausrief. Über 5.000 Bananenarbeiter verloren ihre Jobs nach Protesten für mehr Sozialschutz. Chiquita beklagte 75 Millionen Dollar Verlust.