SEC gewinnt 1,1 Mio. $ – Krypto-Betrüger taucht nicht auf

Ein Richter in Georgia hat einem Krypto-Betrüger ordentlich einen reingewürgt – der kam einfach nicht zum Gericht.

Keith Crews wurde 2023 von der SEC wegen eines Krypto-Betrugs angezeigt. Da er nicht reagierte, sprach der Richter der SEC am 3. Juni automatisch den Sieg zu.

Crews muss über 1,1 Millionen $ zahlen: 530K $ Gewinn aus Betrug, 51K $ Zinsen und 530K $ Strafe.

Er darf nie wieder Wertpapiergesetze verletzen.

Falsche Coins, keine Labore, echter Ärger
Crews verkaufte zwischen 2019 und 2021 eine Fake-Crypto namens „Stemy Coin“. Über 800K $ sammelte er von 200 Leuten ein – oft aus Kirchen- und afroamerikanischen Gruppen.

Er sagte, Stemy Coin sei mit Stammzelltechnik und Gold gedeckt. Er behauptete, seine Firma habe Labore, Produkte und medizinische Erfolge.

Spoiler: Alles erfunden.

Die SEC fand keine Labore, keine Technologie, keine Partner – nur heiße Luft.

Juristische Klatsche
Das Gericht sagte, Crews habe gegen mehrere Wertpapiergesetze verstoßen – unter anderem aus dem Securities Act und Exchange Act.

Das ist ein seltener Sieg der SEC in der Kryptowelt, die sonst eher mit Rückschlägen kämpft.