Arizona bringt Bitcoin-Reserve-Gesetz zurück

Das gescheiterte Krypto-Gesetz in Arizona bekommt eine zweite Chance. HB 2324 ist zurück.

Senat stimmt für Neuauflage
Mit 16 zu 14 Stimmen wurde HB 2324 im Senat reaktiviert.
Die erste Abstimmung im Repräsentantenhaus war am 7. Mai gescheitert.

Jetzt geht es zurück zur erneuten Abstimmung.
Wenn es durchkommt, landet es auf dem Schreibtisch der Gouverneurin.

Worum geht’s?
Das Gesetz will einen Fonds für Bitcoin und digitale Assets schaffen.
Damit kann Arizona beschlagnahmte Krypto verwalten.

Auch herrenlose Krypto soll dort landen.
Steuergelder werden dafür nicht verwendet.

Wohin fließt das Geld?
Die ersten $300.000 gehen an den Generalstaatsanwalt.
Was darüber hinausgeht: 50 % an den Generalstaatsanwalt,
25 % an das Staatsbudget, 25 % an den Fonds.

Ist der Besitzer tot, verschwunden oder verzichtet – kann der Staat übernehmen.
Aber nur, wenn niemand Anspruch erhebt.

Politischer Kontext
Jeff Weninger (Republikaner) hat’s eingebracht.
Jane Shamp (auch Republikanerin) hat’s neu gestartet – obwohl sie “Nein” sagte.

Die Abstimmung verlief entlang der Parteigrenzen.
Jake Hoffman, ebenfalls Republikaner, blieb bei seinem “Nein”.

Hobbs’ Krypto-Bilanz
Gouverneurin Hobbs ist vorsichtig.
Sie unterschrieb HB 2749 für nicht beanspruchte Krypto.

SB 1025 und SB 1373 hat sie aber gestoppt –
wegen der Risiken von Kryptowährungen für Staatsgelder.