Schweden nimmt Krypto ins Visier im Kampf gegen Verbrechen

Schweden macht ernst mit Kriminellen, die ihr Geld in Krypto verstecken. Justizminister Gunnar Strömmer fordert die Behörden auf, Bitcoin, Luxusartikel und Immobilien ins Visier zu nehmen – selbst bei Personen, die nicht offiziell verdächtigt sind.

Seit Inkrafttreten eines neuen Gesetzes im Jahr 2024 wurden bereits über 8,3 Millionen Dollar an illegalen Gewinnen beschlagnahmt. Strömmer sagt: „Jetzt erhöhen wir den Druck.“

Neues Gesetz, große Wirkung
Das Gesetz von 2024 erlaubt der Polizei, wertvolle Güter zu beschlagnahmen, wenn jemand ihre Herkunft nicht erklären kann. Dazu zählen Luxusuhren, große Bankguthaben und Kryptos – auch ohne Anklage.

Wer reich lebt, aber wenig Einkommen hat, könnte Probleme bekommen.

Krypto im Fadenkreuz
Die Behörden richten nun mehr Aufmerksamkeit auf Krypto. Ob und wie viel von den 8,3 Mio. $ in Bitcoin steckt, ist unklar. Aber es wird geprüft.

Selbst Reisende sind betroffen: Einer Frau wurden am Flughafen Göteborg 137.000 $ und eine Rolex abgenommen.

Was steckt dahinter?
Die Regierung will die organisierte Kriminalität bekämpfen – und zwar finanziell.

Ein Abgeordneter schlägt vor, dass Schweden beschlagnahmte Bitcoins als Reserve behält, ähnlich wie es die USA planen.