Malta gerät wegen MiCA unter Beschuss
Die EU-Aufsicht ESMA hat Maltas MFSA für eine fragwürdige MiCA-Lizenz gerügt. Der Vorwurf: nur „teilweise Erwartungen erfüllt“.
Was ist passiert?
MFSA hat genug Personal. Aber beim Erteilen einer Lizenz für einen CASP war die Prüfung schlampig. Jetzt will die EU eine genaue Nachkontrolle.
MiCA = Bürokratie-Monster?
MiCA sollte Regeln vereinheitlichen. Doch Brüssel macht Druck auf nationale Behörden wie MFSA, alles strikt umzusetzen. Kein Spielraum erlaubt.
Wer ist betroffen?
ESMA nennt keine Namen. Aber Malta hat vier lizenzierte Firmen: Bitpanda, Crypto.com, OKX und ZBX. OKX kassierte kürzlich 1,2 Mio. $ Strafe.
Muss man sich sorgen?
Noch nicht. Aber der Fall zeigt: Die EU hat es auf volle Kontrolle abgesehen. Malta war wohl nur das erste Ziel.
