Das US-Repräsentantenhaus hat drei wichtige Kryptogesetze vor der Sommerpause verabschiedet.
Die Abgeordneten stimmten für das CLARITY-Gesetz, um klare Regeln für Kryptomärkte zu schaffen. Außerdem wurde das GENIUS-Gesetz für Stablecoin-Vorgaben angenommen. Knapp beschlossen wurde das Anti-CBDC-Überwachungsgesetz. Dieses soll verhindern, dass eine digitale Zentralbankwährung (CBDC) eingeführt wird.
Die Abstimmungen liefen nicht streng nach Parteizugehörigkeit. Rund 80 Demokraten unterstützten CLARITY, über 100 stimmten für GENIUS. Die Republikaner forcierten die Gesetze in ihrer „Crypto Week“.
Einige Republikaner forderten schärfere Formulierungen gegen CBDCs und verzögerten dadurch das Verfahren. Demokratin Maxine Waters warf ihnen riskante Gesetzeslücken vor. Sie rief eine „Anti-Krypto-Korruptionswoche“ aus.
Branchenvertreter begrüßten die Abstimmungen. Summer Mersinger von der Blockchain Association sprach von einem Signal für Datenschutz und finanzielle Freiheit.
Trump will das GENIUS-Gesetz bis Freitag unterschreiben. Die anderen beiden Gesetze gehen jetzt an den Senat.
