US-Banken bremsen Kryptofirmen bei Banklizenzen aus

Große Banken wollen keine Krypto-Banken

Kryptofirmen wollen Banken werden. Die US-Banken finden das nicht gut.

Die American Bankers Association forderte die OCC auf, zu warten. Mehr Informationen zu den Plänen der Kryptofirmen sollen öffentlich gemacht werden.

Circle, Ripple und Fidelity Digital Assets haben Anträge auf Banklizenzen gestellt. Bei Genehmigung könnten sie überall in den USA wie Banken agieren.

Warum die Banken nervös werden

Die Banken sagen: Das wäre ein Bruch mit den bisherigen Regeln. Kryptofirmen bieten keine echten „Treuhanddienstleistungen“. Gemeint ist der Schutz fremder Gelder.

Krypto verwahrt digitale Assets, keine klassischen Treuhandkonten. Dafür seien die Lizenzen nie gedacht gewesen.

Risiken für das Finanzsystem

Die Banken warnen: Wenn Krypto darf, folgen andere. Das könnte das Finanzsystem gefährden.

Krypto-Verwahrung sei keine traditionelle Bankdienstleistung. Diese Lizenzen könnten Regulierungslücken schaffen.

Krypto wehrt sich

Caitlin Long von Custodia Bank nennt das Vorgehen „interessant“. Sie fragt: Wenn sich die Regeln ändern, warum sollten Banken nicht selbst zu Trusts wechseln?

Sogar Banken und Genossenschaften, sonst oft uneins, sind sich einig: Krypto soll draußen bleiben.

Stablecoins treiben das Thema

Anwalt Logan Payne sagt: Neue Gesetze motivieren Stablecoin-Anbieter, Banklizenzen zu beantragen. Diese erlauben bundesweite Tätigkeit ohne Einzelgenehmigungen.

Für Krypto ist das eine Chance, mehr Dienste anzubieten. Die Banken fürchten das.