Interpol zerschlägt illegales Krypto-Mining in Angola

Interpol hat in Angola einen Großschlag gegen illegales Krypto-Mining geführt. Über 1.200 Personen wurden verhaftet und 100 Millionen $ beschlagnahmt.

Illegale Farmen geschlossen

Gemeinsam mit Behörden in Angola wurden 25 Mining-Zentren zerstört, viele von 60 chinesischen Staatsbürgern betrieben. Geräte im Wert von 37 Millionen $ wurden sichergestellt.

Teil einer größeren Operation

Die Aktion war Teil einer afrikanischen Cybercrime-Operation. Insgesamt gab es 1.209 Festnahmen und fast 97 Millionen $ Rückflüsse. In Sambia verloren 65.000 Opfer 300 Millionen $ durch ein falsches Krypto-Investmentprogramm.

Warum Angola Mining verbot

Angola leidet unter Stromknappheit. Mit 39 Millionen Einwohnern verbot die Regierung im April 2024 das Mining. Kryptowährungen bleiben legal, Mining kann aber bis zu fünf Jahre Haft bedeuten. Die chinesische Botschaft warnte ihre Bürger.

Energie als globales Problem

Mining verbraucht riesige Mengen Strom. Auch anderswo gibt es Razzien. In Russland fand man Mining-Rigs in einem Lastwagen. In den USA sind die Gesetze unterschiedlich: Texas ist miner-freundlich, New York stoppte Proof-of-Work-Mining zwei Jahre lang.