Geschäfte in Venezuela nutzen Kryptowährungen, während der Bolívar abstürzt. Stablecoins werden zum Alltag.
Krypto im Alltag
Von Kiosken bis Supermärkten – überall wird USDT akzeptiert. Einige Firmen zahlen Löhne in Krypto. Universitäten bieten neue Kurse an.
„Ich habe Handy-Zubehör mit USDT bezahlt,“ sagt Käufer Victor Sousa. „Eines Tages will ich meine Ersparnisse nur in Krypto halten.“
Adoption im Aufwind
Laut Chainalysis liegt Venezuela weltweit auf Platz 13. Die Nutzung stieg 2024 um 110 %.
Bolívar am Boden
Die Währung verlor 70 % seit Oktober. Im Mai lag die Inflation bei 229 %. Ökonom Aarón Olmos erklärt: Die Menschen nutzen Krypto, weil sie müssen.
Hindernisse
US-Sanktionen blockieren Banken. Binance schränkt Konten ein. Internetprobleme behindern den Zugang. Dennoch bleibt das System stabil.
Regierung Unentschlossen
Der 2018 eingeführte Petro scheiterte 2023. Regulierer wurden wegen Korruption geschlossen. Die Haltung bleibt widersprüchlich.
Digitale Rücküberweisungen
2023 flossen $461 Millionen von $5,4 Milliarden Rücküberweisungen über Krypto. Familien meiden Western Union wegen hoher Gebühren.
Wachsende Spannungen
Zwischen USA und Venezuela verschärfen sich die Militärbewegungen. Kriegsschiffe, U-Boote und Patrouillen zeigen Eskalation.
