HSBC und BNP Paribas treten der Canton Foundation für Tokenisierung bei

Zwei der größten Banken der Welt setzen auf Blockchain. HSBC und BNP Paribas sind der Canton Foundation beigetreten, die das Canton Network unterstützt. Das zeigt: Die Finanzwelt will bei der Tokenisierung mitmischen.

Warum das Canton Network wichtig ist

Das Canton Network wurde für institutionelle Finanzen entwickelt. Es konzentriert sich auf die Tokenisierung realer Vermögenswerte, Regulierung und Interoperabilität. Kurz gesagt: klassische Banken treffen auf digitale Technologie.

Hubert de Lambilly, Leiter der globalen Märkte bei BNP Paribas, sagte, der Schritt zeige das Engagement der Bank, Distributed-Ledger-Technologie für ihre Kunden einzusetzen. BNP hatte zuvor bereits Digital Asset unterstützt, das Unternehmen hinter Canton, und an einer Finanzierungsrunde von 135 Millionen Dollar teilgenommen.

HSBC setzt auf digitale Assets

John O’Neil, Leiter für digitale Assets bei HSBC, erklärte, der Beitritt zur Canton Foundation werde helfen, Liquidität auf den digitalen Märkten aufzubauen. Die Bank untersucht Anwendungen für Verwahrung, Tokenisierung und Blockchain-basierte Anleihen. Zudem plant HSBC offenbar eine Stablecoin-Lizenz in Hongkong.

Der institutionelle Trend

Die Tokenisierung verlagert den Fokus von spekulativen Privatanlegern hin zu Institutionen. Das Weltwirtschaftsforum betont, dass Zusammenarbeit zwischen Banken, Aufsichtsbehörden und Tech-Unternehmen das volle Potenzial freisetzen könnte.

Bisher lag der Schwerpunkt auf Privatkrediten und Staatsanleihen. Nun weitet sich das Feld auf Aktien, Rohstoffe und Energie aus. Kraken sprach sogar mit der US-Börsenaufsicht SEC über die Zukunft der Tokenisierung.