Santanders digitale Tochter Openbank bietet jetzt Krypto-Handel an. Deutsche Kunden können Bitcoin, Ethereum, Litecoin, Polygon und Cardano direkt über ihr Konto handeln. Spanien ist als Nächstes dran.
Der Service läuft unter den MiCA-Regeln der EU und ergänzt die bestehenden Investmentprodukte von Openbank. Keine Drittanbieter nötig. Es ist Krypto, auf Santander-Art.
Coty de Monteverde, Leiterin Krypto bei Santander, erklärte, dass die Kundennachfrage entscheidend war. Openbank bedient bereits mehr als 2 Millionen Kunden in mehreren Ländern.
Es ist nicht Santanders erster Schritt in die Krypto-Welt. Schon 2018 brachte die Bank One Pay FX heraus, eine Ripple-basierte Zahlungs-App. Sie prüft auch Stablecoins und Retail-Krypto-Dienste.
Deutschlands Banken ziehen nach
Santanders Schritt passt zum Trend. DZ Bank testete 2024 Krypto-Handel in 700 Genossenschaftsbanken. Deutsche Bank will 2026 einen Verwahrservice für digitale Assets mit Bitpanda und Taurus starten. Sparkassen plant bis 2026 Krypto-Handel für 50 Millionen Kunden.
Auch in den USA bewegen sich Banken. JPMorgan, Citigroup und Bank of America schauen nach Stablecoins und Retail-Krypto seit dem GENIUS Act von 2025.
