Der argentinische Peso bricht erneut ein. Inflation, politische Unsicherheit und Kapitalflucht zwingen die USA zum Eingreifen.
Peso-Absturz und Mileis Probleme
Der Peso verlor letzte Woche 4,5 %. Mileis Partei scheiterte bei Wahlen in Buenos Aires, dazu läuft eine Korruptionsermittlung gegen seine Familie.
Die Zentralbank verbrannte 1,1 Milliarden Dollar in nur drei Tagen, während die Reserven nur 20 Milliarden betragen. Argentinische Anleihen stürzten ab.
US-Rettungsschirm
US-Finanzminister Scott Bessent nannte Argentinien einen „wichtigen Verbündeten“. Er brachte Swap-Linien, Devisenkäufe und Schuldenerwerb ins Spiel.
Die Märkte reagierten kurz positiv: Der Merval-Index stieg 9 % in US-Dollar, bleibt aber 50 % im Minus.
Bitcoin als Alternative
Ökonom Saifedean Ammous nannte Mileis Politik ein „Schulden- und Inflations-Ponzi“. Um Anleihen zu verkaufen, musste die Regierung 88 % Zinsen bieten.
Trotz sinkender Inflationsrate seit 2023 bleibt sie hoch.
Stablecoins auf dem Vormarsch
Viele Argentinier fliehen in Stablecoins. Am 14. September verzeichnete die App Lemon Rekordkäufe.
Stablecoins dienen nicht nur als Absicherung, sondern auch für Zahlungen und DeFi. Bitcoin wird ebenfalls populär und übertrifft Stablecoins bei den Nutzern von Lemon.
