Großbritannien erlaubt Blockchain-Tokenisierung für Fondsmanager

Die britische Financial Conduct Authority (FCA) hat einen Plan vorgestellt, um Fondsmanagern den Einsatz von Blockchain zu ermöglichen. Ziel ist es, den Finanzsektor moderner, effizienter und wettbewerbsfähiger zu machen.

Mehr Effizienz durch Tokenisierung

Laut FCA kann die Tokenisierung Kosten senken und Investitionen zugänglicher machen. Fondsanteile werden als digitale Token ausgegeben, was den Verwaltungsaufwand reduziert. (Tokenisierung = Umwandlung realer Vermögenswerte in digitale Einheiten auf der Blockchain.)

Fahrplan der FCA

Das Konzept sieht ein UK Blueprint-Modell zur Verwaltung tokenisierter Fondsregister vor. Außerdem sind vereinfachte Abwicklungsverfahren und eine zukünftige Blockchain-basierte Settlement-Struktur geplant.

FCA-Direktor Simon Walls sagte, das Vereinigte Königreich wolle ein „Weltmarktführer“ in der tokenisierten Finanzwelt werden. Die Behörde möchte klare Rahmenbedingungen schaffen, damit Firmen sicher experimentieren können.

Politischer Druck zeigt Wirkung

Nach monatelangem Druck, unter anderem durch eine Coinbase-Petition, reagiert die Regierung. Die FCA hat das Verbot von Krypto-ETNs aufgehoben und plant Lockerungen bei Stablecoin-Regeln.

Diese Schritte könnten London wieder ins Zentrum der globalen Kryptoszene rücken.