Frankreich will digitalen Euro verbieten und Bitcoin fördern

Frankreichs Abgeordnete bereiten sich auf eine hitzige Debatte über einen Vorschlag vor, der die Krypto-Politik des Landes verändern könnte. Der Abgeordnete Éric Ciotti von der Union der Rechten für die Republik forderte, den digitalen Euro zu verbieten und stattdessen Bitcoin und Stablecoins zu fördern.

Würde der Antrag angenommen, wäre Frankreich eines der ersten EU-Länder, das sich klar gegen CBDCs (digitale Zentralbankwährungen) stellt. Die Initiative lehnt sich an den US-GENIUS Act an, der Stablecoins unterstützt und CBDCs ablehnt.

Ciottis Entwurf fordert die Regierung auf, sich für kryptofreundliche Bankenregeln einzusetzen, die von den strengen Basel-Standards 2022 abweichen, damit Banken leichter Krypto-Assets halten können.

Berichten zufolge möchte Ciotti außerdem, dass Frankreich 2 % des weltweiten Bitcoin-Bestands als strategische Reserve hält – ein Wert von rund 48 Milliarden Dollar. Auch Länder wie Bhutan und Kirgisistan verfolgen ähnliche Pläne.

Einige Politiker fordern zusätzlich, die Überschussenergie aus Atomkraftwerken zum Bitcoin-Mining zu nutzen.