Die US-Bankenaufsicht OCC hat klargestellt, dass Banken bestimmte Kryptowährungen halten dürfen, um Gasgebühren für Blockchain-Transaktionen zu bezahlen. Diese Nutzung ist erlaubt, solange sie mit zulässigen Bankaktivitäten verbunden ist. Das klingt technisch, doch es bringt Banken und Web3 näher zusammen.
Die Mitteilung erklärt, dass eine nationale Bank geringe Mengen Krypto als Eigenbestand halten darf, wenn sie damit genehmigte Krypto-Plattformen testen muss. Alle Vorgaben zur Sicherheit und Gesetzeskonformität bleiben bestehen.
Der Hinweis baut auf einem Schreiben vom Mai auf, das Banken bereits erlaubte, digitale Vermögenswerte für Kunden zu verwahren oder Aufgaben an Drittanbieter auszulagern. Unter Präsident Trump verfolgt die OCC einen deutlich offeneren Kurs gegenüber Kryptowährungen.
Die Behörde verweist zudem auf das GENIUS-Gesetz zu Stablecoins, das jetzt geltendes Recht ist. Stablecoin-Transaktionen benötigen Gasgebühren, die Banken mit verwahrten Vermögenswerten begleichen können. Bis die Regeln vollständig umgesetzt sind, wird es jedoch Monate dauern. Parallel arbeitet der US-Senat an einem umfassenden Marktstrukturgesetz.
