Polens Präsident Karol Nawrocki löste eine politische Welle aus, als er ein hartes Kryptogesetz ablehnte. Die Kryptoszene feierte die Entscheidung, während Regierungsmitglieder scharf reagierten. Der Präsident sagte, das Gesetz bedrohe „die Freiheit der Polen“ und könne der Stabilität des Staates schaden.
Ein Kernproblem war eine Regel, die Behörden erlaubte, Krypto-Webseiten schnell zu blockieren. Das Präsidialamt erklärte, solche Maßnahmen seien intransparent und könnten missbraucht werden. Es kritisierte auch die Länge des Gesetzes, das weit komplexer sei als die Vorschriften in Ungarn oder der Slowakei.
Nawrocki warnte, dass Überregulierung Firmen ins Ausland treiben werde. Hohe Aufsichtsgebühren würden ausländische Banken bevorzugen und lokale Startups benachteiligen. Das Gesetz würde Innovationen bremsen und Wettbewerb schwächen.
Minister warfen dem Präsidenten vor, „Chaos zu wählen“. Der Finanzminister sagte, das Veto lasse Nutzer ungeschützt, während der Außenminister meinte, dass Bürger bei einem Crash wüssten, „wem sie danken sollen“. Kryptoexperten entgegneten, dass MiCA bald EU-weite Sicherheitsregeln bieten werde.
