Frankreich untersucht schweren Datenleck bei Krypto-Steuerdienst

In Frankreich läuft eine offizielle Untersuchung zu einem Datenleck bei Waltio, einer Plattform für Krypto-Steuern. Der Vorfall zeigt, wie sensibel persönliche Daten im Krypto-Umfeld geworden sind.

Die Staatsanwaltschaft in Paris arbeitet mit der nationalen Cybercrime-Einheit zusammen. Im Fokus stehen Art und Umfang der gestohlenen Informationen sowie mögliche Risiken für Nutzer.

Medien berichten, dass die Hackergruppe Shiny Hunters nach dem Angriff Lösegeld forderte. Rund 50.000 Nutzerkonten sollen betroffen sein, überwiegend von Personen in Frankreich.

Behörden warnen vor realen Gefahren. Gestohlene Daten können zu Erpressung oder direkter Gewalt führen, wenn Täter versuchen, an digitale Vermögenswerte zu gelangen.

Zusätzlich erhöht Frankreich den Druck auf Krypto-Unternehmen im Rahmen der neuen MiCA-Regeln. Firmen müssen bald entscheiden, ob sie sich anpassen oder den Markt verlassen.