Mastercard hat genug von langen, kryptischen Wallet-Adressen. Das Unternehmen führt einfache Alias-Namen ein, die wie Benutzernamen funktionieren. Polygon liefert die Onchain-Struktur, während Mercuryo Identitäten prüft und die verifizierten Namen ausstellt.
Das System erinnert an eine gewöhnliche Überweisung, ohne dass man seltsame Zeichenketten kopieren muss. Nutzer verifizieren sich über Mercuryo, verbinden einen lesbaren Alias oder fordern ein Soulbound-Token auf Polygon an, das zeigt, dass das Wallet einer echten Person gehört.
Laut Mastercard soll das Risiko von Fehlern bei hexadezimalen Adressen sinken. Krypto-Zahlungen sollen sich wie klassische Zahlungswege anfühlen. Der CEO von Polygon Labs meinte sogar, dies sei der Moment, in dem Self-Custody endlich “normal” wirkt.
Die Initiative passt zu Mastercards größerer Web3-Strategie. Das Unternehmen hat bereits Karten mit Kraken eingeführt, mit MetaMask an einer Self-Custody-Karte gearbeitet und sich mit Chainlink zusammengeschlossen, um Onchain-Käufe für Milliarden von Karteninhabern zu ermöglichen. ZeroHash liefert die Liquidität für die Konvertierungen.
