Coinbase ist jetzt im S&P 500. Der Index mit Apple und Amazon hat nun ein Krypto-Unternehmen aufgenommen. Das ist ein Meilenstein.
Nach jahrelangen Auseinandersetzungen mit der SEC hat es Coinbase geschafft. Es ist nicht nur ein Erfolg für sie, sondern für die ganze Krypto-Branche.
„Das macht Krypto salonfähig“, sagt Meryem Habibi von Bitpace. Indexfonds müssen jetzt Coinbase-Aktien kaufen. Selbst vorsichtige Investoren sind nun bei Krypto dabei – ob sie wollen oder nicht.
ARK Invests Jason Kennard nennt das einen „Meilenstein“. Coinbase erfüllt alle strengen S&P 500-Vorgaben: Profitabilität, Liquidität und Größe.
Milliarden durch passives Investment?
Rund 10 Billionen Dollar verfolgen den S&P 500. Selbst mit nur 0,1 % Gewichtung könnte Coinbase 10 Milliarden abbekommen – ohne dass jemand aktiv investiert.
Das öffnet Türen für andere: Circle, Fireblocks – sie könnten die Nächsten sein.
Aber… wurde Coinbase nicht gehackt?
Doch. Letzte Woche meldete Coinbase einen Datenklau. Hacker könnten private Infos gestohlen haben. Der Schaden liegt bei bis zu 400 Millionen Dollar.
Erinnerungen an den Ledger-Hack 2021 werden wach – mit echten Gefahren wie Entführungen.
Krypto trifft Wall Street?
Einige glauben: Krypto und traditionelle Finanzen verschmelzen. Andere sehen nur eine lose Partnerschaft.
Beispiele wie JPMorgans Blockchain-Plattform oder PayPals Stablecoin zeigen: Es bewegt sich was. Coinbase übernimmt wichtige Aufgaben bei ETFs.
Aber echte Verschmelzung passiert erst, wenn Banken Krypto im Alltag nutzen – nicht nur zum Investieren.
Wer ist der nächste Kandidat?
Galaxy Digital? Marathon? Vielleicht in ein paar Jahren. Viele Krypto-Firmen sind noch nicht profitabel. Und COIN hat Discover ersetzt – das ist kein Selbstläufer.
Aber eins steht fest: Krypto ist jetzt Teil des Spiels.
