Paraguay dementiert Bitcoin als gesetzliches Zahlungsmittel

Paraguays Präsident schrieb auf X, Bitcoin sei jetzt gesetzliches Zahlungsmittel. Dann löschte er den Post.

Am Montag veröffentlichte Santiago Peña auf seinem privaten X-Account, Paraguay erkenne Bitcoin als offizielles Zahlungsmittel an. Er behauptete, es gäbe sogar eine BTC-Reserve von 5 Millionen Dollar – inklusive Wallet-Adresse für Investoren.

Kurz danach forderte das offizielle Regierungsprofil die Nutzer auf, solche Inhalte zu ignorieren – nichts davon sei bestätigt.

Der ursprüngliche Post wurde gelöscht, aber die Verwirrung war perfekt. Die Regierung sagte, sie arbeite mit X zusammen, um die Situation zu klären.

Solche Krypto-Fakes auf X sind nichts Neues. Hacker nutzen prominente Accounts, um Märkte zu beeinflussen. 2021 wurde z.B. der Twitter-Account von Narendra Modi gehackt und behauptete, Indien akzeptiere Bitcoin.

Auch die SEC in den USA war betroffen. Fazit: Wenn eine Bitcoin-Nachricht zu gut klingt, um wahr zu sein – ist sie das wahrscheinlich auch.