Südkorea plant Legalisierung von Stablecoins und stärkt Krypto-Markt

Südkorea geht einen großen Schritt zur Legalisierung von Stablecoins. Präsident Lee Jae-myung und seine Partei wollen den Kryptomarkt fördern, indem sie lokalen Firmen erlauben, Stablecoins auszugeben.

Das neue Gesetz, Digital Asset Basic Act genannt, legt klare Regeln fest. Firmen müssen mindestens 500 Millionen Won (368.000 $) Kapital haben, Rücklagen für Rückerstattungen bilden und eine Zulassung der Finanzaufsicht erhalten.

Stablecoin-Handel boomt bereits: Im ersten Quartal wurden 57 Billionen Won (42 Milliarden $) umgesetzt. Rund 18 Millionen Südkoreaner sind im Kryptobereich aktiv.

Präsident Lee unterstützt auch Krypto-Fonds und will die nationale Rentenversicherung Bitcoin investieren lassen. Die südkoreanische Zentralbank warnt jedoch, dass Stablecoins außerhalb der Banken die Geldpolitik schwächen könnten.

Krypto-Aktien wie KakaoPay stiegen kürzlich um 45 %, Experten sind jedoch skeptisch, ob der Anstieg nachhaltig ist.