Sequans, ein französischer Tech-Hersteller für 5G- und IoT-Chips, steigt groß in Bitcoin ein. Das Unternehmen sammelt 384 Millionen Dollar für eine Bitcoin-Treasury.
195 Millionen Dollar stammen aus dem Verkauf von Aktien. Weitere 189 Millionen aus wandelbaren Schuldscheinen – Schulden, die später in Aktien umgewandelt werden können.
Ziel: Bitcoin als langfristiges Asset halten, neben dem IoT-Geschäft. CEO Georges Karam sagt, Bitcoin werde ihre Finanzen stärken und den Aktionären helfen.
Für das Krypto-Management holt sich Sequans Hilfe von Swan Bitcoin, einem US-Unternehmen für Bitcoin-Investitionen und Verwahrung. Sicherheit und Abwicklung sind also gedeckt.
Karam betont, das Kerngeschäft bleibt: “Wir liefern weiterhin starke 4G- und 5G-Lösungen.”
Die Kapitalmaßnahme umfasst 1,39 Milliarden neue Aktien und Optionsscheine. Weitere gibt es für die Schulden. Abschluss: 1. Juli, nach einer Abstimmung am 30. Juni.
Beteiligte Banken: Northland, B. Riley und Yorkville. Rechtlich betreut von Kanzleien in den USA und Frankreich.
Sequans folgt dem Bitcoin-Trend bei börsennotierten Unternehmen, wie schon Strategy oder Semler Scientific. Marktkapitalisierung liegt bei rund 40 Millionen. Trotzdem fiel der Aktienkurs um 12% auf 1,62 Dollar. Uff.
