USA verschärfen Regeln für Krypto-ATMs wegen Betrugsfällen
Krypto-Geldautomaten, einst Symbol für die Akzeptanz digitaler Währungen, geraten zunehmend ins Visier von Behörden. Immer mehr Städte und Bundesstaaten in den USA verhängen Verbote oder strenge Auflagen.
Das FBI registrierte 2024 fast 11.000 Betrugsbeschwerden im Zusammenhang mit Krypto-ATMs. Die Schäden belaufen sich auf über 246 Millionen US-Dollar, vor allem bei älteren Bürgern. Städte wie Stillwater (Minnesota) und Spokane (Washington) haben die Geräte komplett verboten. Staaten wie Arizona, Arkansas, Colorado und Iowa haben Obergrenzen für Transaktionen, Rückerstattungen im Betrugsfall und KYC-Pflichten eingeführt.
Laut Politikern nutzen Betrüger die Automaten zunehmend für Geldwäsche und zum Abzocken von Senioren. Einige Bundesstaaten haben Limits von nur 1.000 US-Dollar pro Tag eingeführt, andere verlangen eine Registrierung als Finanzdienstleister.
Da inzwischen über ein Dutzend Staaten ähnliche Maßnahmen ergriffen haben, denkt nun auch die Bundesregierung über landesweite Vorschriften nach. Diese könnten die Branche grundlegend verändern und die Rentabilität der Betreiber gefährden.
