Kraken stoppt Monero-Einzahlungen nach 51%-Angriff

Kraken zieht die Bremse
Die Kryptobörse Kraken hat Monero (XMR)-Einzahlungen ausgesetzt, nachdem ein 51%-Angriff die Privatsphäre-Blockchain erschüttert hat. Handel und Auszahlungen laufen weiter, Einzahlungen bleiben jedoch blockiert, bis das Netzwerk stabil ist.

Was ist ein 51%-Angriff?
Er passiert, wenn ein Mining-Pool mehr als die Hälfte der Rechenleistung einer Blockchain kontrolliert. Damit kann er Transaktionen umschreiben oder Coins doppelt ausgeben. Kraken erklärte, dies sei ein Sicherheitsstopp, da ein Pool die Mehrheit des Monero-Hashrates übernommen habe.

Wer steckt dahinter?
Die KI-Blockchain Qubic bekannte sich dazu und behauptete, sechs Blöcke reorganisiert zu haben. Die Monero-Community zweifelt das an.

Moneros Bedeutung
Monero gehört zu den größten Privacy-Coins und liegt auf Platz 29 der Marktkapitalisierung. Die Übernahme durch einen einzigen Pool sorgt für große Unruhe.

Der Machtkampf
Qubic fiel anfangs zurück, bis auf Platz 7 der größten Miner. Es erlitt auch eine DDoS-Attacke, die seine Hashrate stark reduzierte. Doch Qubic erholte sich und kontrolliert nun die Mehrheit.

Darum ist es wichtig
Qubic nennt es ein historisches Ereignis: ein 300-Mio.-$-KI-Projekt, das ein 6-Mrd.-$-Privacy-Netzwerk dominiert. Ein Zusammenstoß zwischen KI und Privatsphäre.