Fast die Hälfte der britischen Krypto-Anleger meldet blockierte oder verzögerte Zahlungen durch ihre Banken. Laut einer IG-Umfrage stoßen 40 % der Nutzer auf diese Hürde. Das weckt Sorgen, dass Großbritannien im globalen Wettbewerb zurückfällt.
Nutzer wehren sich
Von den Betroffenen reichten 29 % Beschwerden bei ihrer Bank ein, während 35 % den Anbieter wechselten. Viele empfinden die Maßnahmen als unfair.
Die Bankenblockade
Krypto-Firmen müssen bei der FCA registriert sein, um Geldströme abzuwickeln. Trotzdem blockieren Banken wie Chase UK und NatWest weiterhin Zahlungen unter dem Vorwand des Betrugsschutzes. Außerdem verbietet die FCA Käufe mit Kreditkarten oder Krediten.
Gespaltene Öffentlichkeit
42 % der Befragten lehnen Eingriffe der Banken ab, 33 % unterstützen sie. Michael Healy von IG UK bezeichnete das Vorgehen als „verbraucherfeindlich“ und „wettbewerbsfeindlich“.
Rückstand im Krypto-Rennen
Ex-Finanzminister George Osborne warnte, dass Großbritannien seine Rolle als Finanzführer verlieren könnte. Er verwies auf den Mangel an Pfund-Stablecoins — nur 616.000 $ im Umlauf gegenüber einem 288-Mrd.-Markt.
Lichtblick
Die FCA hat kürzlich das Verbot von Krypto-ETNs für Privatanleger aufgehoben, gültig ab 8. Oktober.
