Die größte Bank Singapurs, DBS, startet tokenisierte strukturierte Notes auf Ethereum. Bisher waren Investitionen ab 100.000 $ nötig, künftig reichen 1.000 $. Die Produkte werden über Plattformen wie ADDX, DigiFT und HydraX angeboten.
Strukturierte Notes verbinden Anleihen mit Derivaten. Sie sollen Kapital schützen, während Renditen an Märkte wie Aktien oder Krypto gebunden sind. Sie sind kompliziert, gelten aber als Mittelweg zwischen Sicherheit und Chancen.
Laut DBS wächst die Nachfrage nach Krypto-Notes stark. Über 1 Mrd. $ wurden im 1. Halbjahr 2025 gehandelt, mit einem Anstieg von 60 % von Q1 auf Q2.
Die erste Serie zahlt Cash aus, wenn Kryptopreise steigen – ohne direkten Coin-Besitz. Geplant sind auch Notes auf Aktien und Kredit.
Li Zhen, Leiter FX und digitale Assets bei DBS, nennt Tokenisierung die „nächste Grenze“ der Finanzwelt. DBS arbeitet seit 2021 mit Aufsichtsbehörden an diesem Markt.
Der Aufstieg Singapurs als globaler Vermögens-Hub verstärkt das Interesse institutioneller Investoren an Blockchain-Lösungen.
