Citi startet Stablecoin-Zahlungen durch Partnerschaft mit Coinbase

Citi betritt die Blockchain-Welt

Die US-Bank Citigroup arbeitet mit Coinbase zusammen, um Stablecoin-Zahlungen zu erproben — ein großer Schritt für Wall Street in die Kryptoökonomie.

Laut Bloomberg soll die Partnerschaft den Transfer zwischen Fiatgeld und Krypto vereinfachen und rund um die Uhr schnelle, programmierbare Zahlungen ermöglichen.

(Fiatgeld bedeutet staatlich ausgegebene Währungen wie den US-Dollar.)

Die Zukunft des Zahlungsverkehrs

Debopama Sen, Leiterin der Zahlungsabteilung bei Citi, erklärte, dass Kunden zunehmend programmierbare und bedingte Transaktionen wünschen.

Das Unternehmen untersucht daher Onchain-Zahlungen mit Stablecoins, also Transaktionen direkt auf der Blockchain.

“Stablecoins werden die nächste Stufe des digitalen Zahlungsverkehrs einleiten”, sagte Sen.

Prognose: 4 Billionen Dollar Markt

Citi prognostiziert, dass der Stablecoin-Markt bis 2030 auf 4 Billionen US-Dollar anwachsen könnte, gegenüber rund 315 Milliarden heute.

Stablecoins sind digitale Währungen, die an traditionelle Währungen gekoppelt sind, um Preisschwankungen zu vermeiden.

Wall Street entdeckt Stablecoins

Nach dem GENIUS Act, der Stablecoins in den USA reguliert, prüfen Banken wie JPMorgan und Bank of America eigene Stablecoin-Projekte.

Selbst Jamie Dimon, der bekannte Krypto-Kritiker und CEO von JPMorgan, sagte, seine Bank wolle “beteiligt sein”.

Der Stablecoin-Emittent Circle ging kürzlich an die Börse — die Aktie stieg am ersten Handelstag um 167 %.