Western Union testet Stablecoin-Zahlungen zur Modernisierung von Geldtransfers

Western Union setzt auf Stablecoins

Der Geldtransfer-Riese Western Union startet ein Pilotprojekt mit Stablecoins, um seine globalen Überweisungen zu modernisieren. Ziel ist es, über die Blockchain schnellere und günstigere Zahlungen für über 150 Millionen Kunden zu ermöglichen.

CEO Devin McGranahan erklärte im Quartalsgespräch, dass das Projekt Kosten senken, Banken umgehen und Transaktionen transparenter machen soll – ohne die Vorschriften zu verletzen.

Blockchain als neue Infrastruktur

Western Union führt etwa 70 Millionen Transaktionen pro Quartal durch. Durch den Einsatz von Blockchain könnten Zahlungen effizienter werden – vor allem in mehr als 200 Ländern.

Noch vor wenigen Monaten hielt sich Western Union von Krypto fern. Doch das neue GENIUS-Gesetz hat regulatorische Klarheit gebracht und den Kurs geändert.

Stablecoins gewinnen an Bedeutung

Der Marktwert von Stablecoins liegt über 300 Milliarden US-Dollar und könnte bis 2028 auf 2 Billionen steigen. Diese Entwicklung zieht auch große Finanzinstitute an – inklusive Western Union.

Hilfe für Länder mit hoher Inflation

Mit Stablecoins können Menschen in Ländern mit hoher Inflation ihr Vermögen in US-Dollar-basierten Token sichern. „Das schützt die Kaufkraft vieler Kunden“, sagte McGranahan.

Western Union will so relevant bleiben – auch in einer Zukunft, in der Blockchain klassische Geldtransferdienste überflüssig machen könnte.