Ein neuer WhatsApp-Wurm verbreitet sich in Brasilien und zielt auf Bankkonten und Krypto-Wallets. Die Malware stiehlt Daten, verbreitet sich schnell und tarnt sich gut. Ein harmlos wirkender Link reicht aus, um ein Gerät zu kapern.
Wie der Angriff Abläuft
Hacker verschicken den Wurm über falsche Regierungsnachrichten, Liefermeldungen oder Chatnachrichten von Freunden. Ein Klick startet die Infektion. Der Wurm übernimmt das WhatsApp-Konto und zieht alle Kontakte ab. Er ignoriert Firmenkontakte, um private Nutzer effizienter zu treffen.
Die Rolle des Banktrojaners
Im Hintergrund wird ein weiteres Programm installiert: Eternidade Stealer. Es durchsucht Logins von Banken, Fintech-Apps und Krypto-Börsen. Die Malware nutzt sogar ein Gmail-Konto, um Befehle zu aktualisieren und Sperren zu vermeiden.
Warum Brasilien Betroffen Ist
Brasilien gehört zu den größten Kryptomärkten der Welt. Die hohe Nutzung macht das Land attraktiv für Cyberkriminelle.
Schutzmaßnahmen
Links sollten immer über eine andere App bestätigt werden. Software-Updates schließen Sicherheitslücken. Bei einem Hack sollte man sofort alle Bank- und Krypto-Zugänge sperren.
Footing: Wurm = selbstverbreitender Angriff. Trojaner = verstecktes Schadprogramm. C2-Server = Server für Hackerbefehle.
