Bitcoin-Community Greift JP Morgan Nach Index-Schock An

Boykottwelle Gegen JP Morgan

Die Bitcoin-Community reagierte heftig, nachdem MSCI angekündigt hatte, dass kryptolastige Treasury-Unternehmen ab 2026 aus großen Indizes fliegen könnten. JP Morgan verbreitete die Nachricht und wurde sofort zur Zielscheibe. Einige Investoren kündigten an, Geld von Chase abzuziehen. Andere sprachen von Klagen. Der Aufruhr war lauter als ein Mining-Rig im Keller.

Strategy Im Zentrum Der Kritik

Im Mittelpunkt steht Strategy, ein bitcoinreiches Unternehmen, das 2024 in den Nasdaq 100 aufgenommen wurde. Dadurch profitierte es von automatischen Kapitalzuflüssen aus indexgebundenen Fonds. Diese Vorteile könnten verschwinden, wenn MSCI seine Regeln ändert. Für viele Bitcoin-Fans fühlte es sich an, als hätte jemand die Stromversorgung ihres Miners gekappt.

Saylor Setzt Zurückschlag

Gründer Michael Saylor antwortete schnell und entschlossen. Er stellte klar, dass Strategy weder Fonds noch Trust noch altmodische Holding ist. Laut ihm baut und strukturiert die Firma Bitcoin-basierte Finanzprodukte. Sein Ton ließ vermuten, dass er den Satz schon öfter geübt hat.

Experten Warnen Vor Marktverwerfungen

Sollte MSCI die Änderungen durchsetzen, müssen Firmen mit über 50% Kryptobeständen entweder verkaufen oder ihre Indexplätze verlieren. Analysten warnen vor einem möglichen Verkaufsdruck. Bitcoin-Anhänger warnen eher davor, JP Morgan gewaltig zu nerven.

Fußnoten:
Indexaufnahme: Aufnahme eines Unternehmens in einen Marktindex.
Passive Mittelzuflüsse: automatische Käufe durch Fonds, die Indizes abbilden.
Treasury-Firma: Unternehmen, das Vermögenswerte wie Bitcoin hält.