Italien warnt Krypto-Finfluencer vor EU-Regeln

Die italienische Finanzaufsicht CONSOB richtet eine deutliche Warnung an Krypto-Influencer in sozialen Medien. Inhalte über Kryptowährungen gelten nicht als harmlose Werbung. Sie unterliegen denselben EU-Vorschriften wie klassische Anlageempfehlungen.

Laut ESMA können Investitionen in Kryptowährungen zu einem vollständigen Kapitalverlust führen. Das gilt auch für CFDs, Devisenhandel und andere spekulative Produkte. Influencer haften für ihre Aussagen, selbst ohne formale Finanzlizenz.

Kurze Hinweise wie „keine Anlageberatung“ schützen nicht vor rechtlichen Folgen. Bezahlte Kooperationen müssen klar als Werbung gekennzeichnet sein. Persönliche Anlagetipps ohne Genehmigung können als unerlaubte Beratung gelten.

Die Maßnahme ist Teil eines europaweiten Vorgehens gegen irreführende Finanzinhalte. In schweren Fällen drohen Millionenstrafen oder sogar strafrechtliche Konsequenzen.