Ein ungewöhnlicher Fall beschäftigt derzeit ein Gericht im Vereinigten Königreich. Ein Mann beschuldigt seine Ehefrau, eine große Menge Bitcoin gestohlen zu haben, indem sie heimlich seine Zugangsdaten ausspähte.
Laut den Vorwürfen nutzte sie Überwachungskameras, um die sogenannte Seed-Phrase aufzuzeichnen. Diese Phrase ermöglicht den vollständigen Zugriff auf ein Krypto-Wallet.
Anschließend sollen die Coins auf zahlreiche Wallet-Adressen verteilt worden sein. Diese Methode erschwert die Nachverfolgung der Gelder erheblich.
Der Kläger gibt an, dass er nach einem Hinweis Beweise in Form von Audioaufnahmen gesammelt hat. Diese Aufnahmen sollen Gespräche über die geplante Tat enthalten.
Obwohl es zu einer Festnahme kam, wurde die Beschuldigte später freigelassen. Das Gericht sieht dennoch gute Chancen für den Kläger, den Fall zu gewinnen.
