Südkorea hat die Kryptobörse Bithumb mit einer hohen Geldstrafe belegt und zusätzliche Einschränkungen verhängt. Die Maßnahme folgt auf umfangreiche Verstöße gegen Vorschriften zur Bekämpfung von Geldwäsche.
Bei einer Prüfung stellten die Behörden Millionen von Regelverstößen fest. Dazu gehörten unzureichende Identitätsprüfungen, mangelhafte Dokumentation und problematische Transaktionen mit nicht registrierten Anbietern im Ausland.
Neben der Geldstrafe wurde eine teilweise Betriebsaussetzung angeordnet. Für neue Nutzer gelten Einschränkungen bei bestimmten Transaktionen, insbesondere bei Überweisungen an externe Wallets.
Bestehende Kunden sind von diesen Maßnahmen weitgehend nicht betroffen und können ihre Konten weiterhin nutzen. Diese differenzierte Regelung soll den Markt stabil halten und gleichzeitig Druck auf die Börse ausüben.
Die Behörden betonen, dass Bithumb zuvor mehrfach gewarnt wurde. Der Fall ist Teil einer umfassenderen Strategie, den Kryptosektor stärker zu regulieren und internationale Standards durchzusetzen.
