Shacks NFT-Rechtstragödie beendet
Basketball-Legende Shaquille O’Neal hat ein teures Kapitel in seiner Krypto-Reise abgeschlossen. Ein Bundesrichter aus Florida gab grünes Licht für Shaq, einen 11 Millionen Dollar teuren Rechtsstreit im Zusammenhang mit seinem gescheiterten Astrals NFT-Projekt zu beenden.
Shaq, der die Solana-basierte Astrals NFT-Kollektion mitbegründete, wurde beschuldigt, unregistrierte Wertpapiere verkauft zu haben. Käufer behaupteten, sie hätten ihr Geld durch seine Werbung für das Projekt verloren.
Wer bekommt das Geld?
Die Vereinbarung schafft einen Fonds in Höhe von 11 Millionen Dollar für Personen, die zwischen Mai 2022 und Januar 2024 Astrals NFTs oder das Token GLXY gekauft haben. Davon gehen 2,9 Millionen Dollar direkt an Anwaltsgebühren. Der Rest wird unter den betroffenen Investoren aufgeteilt.
Richter Federico Moreno bezeichnete die Vereinbarung als „fair und vernünftig“ – praktisch gab es Shaq den rechtlichen Slam Dunk, den er brauchte.
Was ist mit Astrals passiert?
Astrals war eine NFT-Kollektion mit 10.000 Teilen, die mit beeindruckender 3D-Kunst und großen Versprechungen einer virtuellen sozialen Welt geschaffen wurde. Doch wie viele NFT-Projekte kam auch dieses schnell zum Erliegen. Laut OpenSea gab es fast zwei Jahre lang keine Aktivitäten oder Verkäufe. Ganz im Stil einer Geisterstadt.
NFTs noch immer im Bärenmarkt
Dieser Fall hebt die anhaltenden Probleme des NFT-Marktes hervor. Das Verkaufsvolumen von NFTs fiel im ersten Quartal 2025 um 63 %. Nur wenige Projekte wie Pudgy Penguins haben es geschafft, am Leben zu bleiben.
Es sieht so aus, als würde Shacks NFT-Experiment als einer der teuersten Fehlschüsse in der Krypto-Geschichte in Erinnerung bleiben.
