Zölle und Kapitalverkehrskontrollen könnten Blockchain-Netzwerke zerstören, sagen Krypto-Manager

Globale Handelskriege, Zölle und Kapitalverkehrskontrollen könnten Bitcoin und andere Blockchain-Netzwerke ernsthaft beeinträchtigen.

Warum Regierungen die Krypto-Party verderben könnten

Krypto sollte doch eigentlich grenzüberschreitend sein, oder? Aber das wird schwierig, wenn Regierungen anfangen, Zölle wie Dodgeballs zu werfen. Branchenführer sagten gegenüber Cointelegraph, dass aggressive Zölle oder Kapitalverkehrskontrollen wichtige Teile der Blockchain-Infrastruktur – insbesondere das Bitcoin-Mining – beeinträchtigen könnten.

Nicholas Roberts-Huntley, CEO von Concrete & Glow Finance, ließ keinen Zweifel daran:

„In Zeiten globaler Unsicherheit kann die Infrastruktur, die Krypto unterstützt, nicht nur die Vermögenswerte selbst, sondern auch Kollateralschäden erleiden.“

Was das bedeutet? Wenn Weltführer mit Handelspolitiken spielen, könnte die Blockchain-Technologie in die Schusslinie geraten.

Bitcoins Achillesferse: Hardware-Lieferketten

Bitcoin lebt in der digitalen Welt, aber seine Mining-Rigs sind sehr real – und sehr anfällig. ASIC-Chips, die von Minern verwendet werden, stammen hauptsächlich von chinesischen Unternehmen wie Bitmain. Wenn Zölle diese Lieferketten treffen, könnte das Bitcoin-Mining langsamer werden oder erheblich teurer.

David Siemer, CEO von Wave Digital Assets, warnte:

„Zölle könnten etablierte ASIC-Lieferketten stören.“

Es geht nicht nur ums Mining. Joe Kelly von Unchained Capital erklärte, dass in Ländern mit strengen Kapitalverkehrskontrollen normale Menschen möglicherweise Schwierigkeiten haben werden, überhaupt an Bitcoin zu kommen.

Krypto’s globaler Traum vs. Geopolitik

Die magische Kraft von Krypto liegt in seiner grenzüberschreitenden, genehmigungsfreien Natur. Aber dieser Traum wird schwach, wenn Länder anfangen, den Zugang zu blockieren, Mining zu regulieren oder Krypto-Zahlungen zu beschränken.

Fazit: Bitcoin und Blockchain haben bereits Memecoins und Betrügereien überlebt, aber wie wird es mit Regierungen, die auf den Zolllast-Button drücken? Das ist ein ganz anderes Level der Herausforderung.